| Monatsandacht Januar 2012 |
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Neues Jahr – neues Glück – neue Losung … Am Ende eines Jahre und am Beginn eines neuen Jahres erlebe ich häufig eine merkwürdige Phase der Nachdenklichkeit. Es ist ja eigentlich nur der Wechsel von einem Tag in einen anderen – vom 31.12 zum 01.01. – von einem Monat in den nächsten. Es passiert mir ehrlich gesagt aber selten, dass ich z. B. am 30. März darüber nachdenke, was der vergangene Monat gebracht hat und was im nächsten Monat passieren wird. Am Ende eines Jahres jedoch schaue ich zurück und ich schaue nach vorn … Zunächst noch vorn geschaut: Die Jahreslosung für das nächste Jahr – Jesus Christus spricht: Meine Kraft ist in den Schwachen mächtig (2. Korinther 12,9) – wird uns als Christen im nächsten Jahr begleiten. Vom vergangenen Jahr gehen mir persönlich anstelle der Losung eher die Worte von der Leiterschaftskonferenz in Braunschweig noch durch den Kopf, die Orlando Bottenbley (Drachten,NL) sagte: „Die treibende Kraft des Heiligen Geistes ...“ Diese Worte hat er sehr häufig gebraucht. Sacharja 4 hat die Steilvorlage für die erste Predigt gegeben, die Bottenbley uns Zuhörern mitgegeben hat: „Nicht durch Heer oder Kraft …“ Der Heilige Geist bewegt uns, um sein „Gottes Königreich“ zu suchen .… diese Worte hallen nach … Nicht so einfach, wenn man so oft gerne „Input“ und „Output“ selbst steuern möchte. Eigene menschliche Kraft ist gut und schön – gar keine Frage! Diese Worte aus dem vergangenen Jahr und die Losung für das kommende Jahr betonen allerdings eher die Kraft, die in uns und durch uns wirksam werden will. Eine Kraft, die für uns nicht einfach willkürlich verfügbar ist. Eine Kraft, die geschenkt ist. Es wird deutlich an dem schwächlich wirkenden Apostel Paulus, der in einigen Widrigkeiten trotzdem – oder gerade darin – Gottes Kraft erlebt. Es wird deutlich an dem Leben eines Pastor Bottenbley, der sehr bewegende Einblicke in die persönlichen Krisenzeiten gewährt hat, dass Gott ihn dennoch – oder gerade darin – gebrauchen konnte. Es macht mir Mut, dass die eigene Schwachheit, die eigene Grenze in den Händen des lebendigen Gottes zu einem Mittel werden kann, um seine Kraft wirksam werden zu lassen. Jan Achtermann, Pastor der FCG Oldenburg und Mitglied im GGE-Leitungskreis |







