| Monatsandacht Februar 2012 |
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Wie kann ich abnehmen, damit Christus in mir zunimmt? Ich für meinen Teil habe mich lange Jahre angestrengt, alles Mögliche unternommen und musste mir aber jeden Tag neu sagen, was für ein Versager ich bin. Habe mich selbst und andere enttäuscht, indem ich mir und anderen Versprechen gab, die ich aber nicht einhalten konnte. Dann war ich an einem Punkt, wo ich merkte, dass ich nicht abnahm und auch Christus in meinem Leben nicht zunahm, sondern für mich fast keine Bedeutung mehr hatte. Ich merkte, dass mein Leben eigentlich sinnlos verlief und mir gar keine Hoffnung gab. Ich wusste genau, dass es nicht so weitergehen konnte, und es wird entweder ein baldiges Ende geben oder mein fleischliches Wesen muss weichen. Ich sagte Gott offen "Herr ich kann mich nicht ändern, ich will mich nicht ändern und ich werde mich nicht mehr anstrengen, um etwas zu ändern, wenn Du aber willst, ändere mich". Ab diesem Zeitpunkt wurde mein Leben auf den Kopf gestellt, nein, es wurde wieder in die richtige Richtung gestellt. Es ging wesentlich schneller, als ich mir das erwartet hatte. Gott hatte meine Bitte viel ernster genommen, als ich mir das vorstellen konnte. Er sprach zu mir sogar akustisch, damit ich begriff, was Er wollte. Da begann ich abzunehmen und Jesus begann in mir zuzunehmen, aber nicht, weil ich es endlich begriffen hatte, sondern weil Gott die Möglichkeit hatte, in mir etwas Neues anzufangen. Im Vers 31 steht: Der, der von oben kommt, steht über allen. Wer von der Erde ist, gehört zur Erde und redet aus irdischer Sicht. Der, der vom Himmel kommt, steht über allen. So ist es in unserem Leben auch. Der von oben kommt, steht über allen, über mir über Dir / Ihnen. Auch wenn wir es nicht wahr haben wollen, es ist so. Jesus steht über uns und vertritt uns vor dem Vater im Gebet, so sagt uns sein Wort. Wäre es nicht so, hätten wir alle keine Chance. Der Vater würde uns nicht einmal ansehen, wenn nicht sein Sohn uns rechtfertigen würde. Er sagt aber, Vater, der ist gerecht! Ich habe für Ihn bezahlt. Der von der Erde ist, gehört zur Erde und redet aus irdischer Sicht. So geht es mir, und ich denke, jedem von uns, dass wir noch von irdischen Dingen geprägt und geblendet werden, und doch sind wir nicht von dieser Erde auch wenn wir auf dieser Erde sind. Dann kommt der Vers 36, der zwei gewaltige Aussagen macht. Die erste: Wer an den Sohn glaubt, hat das ewige Leben. Und dann: Wer dem Sohn nicht gehorcht, wird das Leben nicht sehen; der Zorn Gottes bleibt auf ihm. Die erste Aussage ist so ermutigend und macht unendlich froh. Die zweite dagegen ist total niederschmetternd. Das Gute ist, wir dürfen auf dieser Erde entscheiden, ob wir ewig leben wollen oder ob der Zorn Gottes für ewig auf uns bleibt. Also lasst uns abnehmen, damit Jesus Christus in uns zunehmen kann und unseren Glauben stärken kann, damit wir ewiges Leben haben. Ich bin noch lange nicht fertig, Gott hat noch sehr viel Arbeit mit mir, aber wir sind alle auf dem Weg. Jakob Friesen, EFG Vollmerhausen-Ründeroth |





Er muss immer größer werden und ich immer geringer. Der, der von oben kommt, steht über allen. Wer von der Erde ist, gehört zur Erde und redet aus irdischer Sicht. Der, der vom Himmel kommt, steht über allen. Wer an den Sohn glaubt, hat das ewige Leben. Wer dem Sohn nicht gehorcht, wird das Leben nicht sehen; der Zorn Gottes bleibt auf ihm.